A. Lühr-Lehrs

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Die erlösende

FREIHEIT



Dr. Manfred Dunkel hat Frau Anneliese Lühr-Lehrs von der Schweigepflicht entbunden und die Erlaubnis erteilt, über sein Leben zu berichten.


Der Stifter der GAEDE – STIFTUNG hat sein Leben den Menschen gewidmet.

Ein großer Unternehmer, ein wunderbarer Mensch und sein Vermächtnis.


Dr. Manfred Dunkel
1898 bis 1985   

Es ist sein erklärter Wille, den Fortschritt in Chemie und Technik, Moral und Ethik zum Nutzen der Menschen voran zu treiben.

Den Verwaltern der GAEDE–STIFTUNG ist heute die Willenserfüllung anvertraut.

Seine Zukunftsvision für Deutschland wurde von ihm in seiner Rede Ende April 1945 kundgetan.

Sie finden Auszüge daraus am Ende dieser Veröffentlichung.


DEUTSCHLAND besitzt die HEILMITTEL gegen die physische und psychische ENTARTUNG des MENSCHEN.


Menschen nehmen parasitäre Verhaltensformen an. Zu den auslösenden Faktoren gehören Parasitenpilze aus der Umwelt des Menschen. Analytik und Prävention wurde bis heute versäumt.

Den großen Konzernen in der Welt steht heute die Möglichkeit offen, die Menschen vor den natürlichen und synthetischen Giften in einem großen Umfang zu bewahren, die an

INTELLIGENZSCHWUND, HASS, KRIEG, MORD und PORNOGRAPHIE beteiligt sind. Potenzierte Naturstoffe zur fortschreitenden Integration des menschlichen Körpers in den Schöpfungsprozeß bilden ein unerschöpfliches Reservoir. Herstellung und Vertrieb müssen folgen. Nur noch unter dieser Vorraussetzung ist die Überwindung des so sehr beklagten Intelligenzverlustes und der Stagnation in der Weiterentwicklung zu Gunsten der Menschen erreichbar. Heilmittel gegen die Entartung des Menschen und den Folgen sind in Naturspeichern vorhanden.
 

 

Der Mensch Dr. Manfred Dunkel und sein Schicksal 1978 - 1985
 

DER SCHLAGNANFALL, die geistige VERWIRRUNG und die HEILUNG !

Die Geschichte beginnt mit der viel zu wenig bekannten Erfolgsgarantie auf die Heilungsfähigkeiten, wenn geniale Naturärzte und Ärztinnen schwerste Krankheiten mit aktuellen potenzierten Naturarzneimitteln behandeln.

Der Unternehmer hatte seinen 80sten Geburtstag 8 Tage lang mit der Familie und Freunden gefeiert, dann der Schlaganfall. Professor Zinser hatte eine Lebenserwartung von 6 Monaten nach dem Schlaganfall prognostiziert.

Dr. Dunkel wurde ab dem 3. Monat nach Beginn der Physiotherapie außerdem mit homöopathischen Arzneimitteln behandelt. Das Resultat war die fast völlige Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit und die Wiederherstellung seiner hohen Intelligenz. Die potenzierten Naturstoffe wurden von Mai 1979 - Mai 1984 mit ärztlich dokumentiertem Erfolg eingesetzt. Die verordneten Arzneimittel sind auszugsweise am Ende dieses Berichtes aufgeführt. Das entscheidende Arzneimittel , das den Intellekt wieder herstellt ist einer späteren Veröffentlichung vorbehalten.


Das große Arzneimittel wurde von 1979 bis 1983 in einer exzellenten Zubereitung eingenommen.


Mein persönliches Engagement : Rechnungen wurden für die Massagen, die Bewegungstherapie, Atemgymnastik, Fahrten Eifel-Köln geschrieben und beglichen.

Die vollständige Therapie mit homöopathischen Einzelmitteln, die dazu erforderlichen Repertorisationen, oft die Besorgung der Arzneimittel, Schreiben an Ärzte, Versand von Untersuchungsmaterial und Befundauswertung, die Gabe von Globuli in C-Potenzen wurden für den Patienten kostenlos über den Zeitraum von von Mai 1979 bis Mai 1984 erbracht.

Die sagenhafte Geschichte dieses Mannes, seines Wirtschaftserfolges und seines Lebens für ein bekanntes deutsches Unternehmen kann in seinem Buch nachgelesen werden. Dieses Buch beweist, dass auch nach Schlaganfall und geistiger Verwirrung die völlige Wiedererlangung der überragenden geistigen Fähigkeiten ereicht wird wie bei Dr. Dunkel, vorrausgesetzt die richtige Diagnose wird erhoben und eine Therapie für das Immunsystem wird praktiziert !


Buchtitel:
 – E. Leybold's Nachfolger von 1850 bis 1966   von Dr. Manfred Dunkel
 – Erinnerungen aus meinen Leben   von Dr. Manfred Dunkel, Nachdruck Herbst 1981

Kurzfassung Firmengeschichte:

Dr. Dunkel übernimmt 1931 das Familienunternehmen. Zu der Zeit stand der Konkurs bevor. Der Schwiegervater war seit Jahren schwer erkrankt. Der Firma fehlte die kompetente Führung. Bis 1951 hat Dr. Dunkel die Firma nicht nur saniert, sondern auch in die Gewinnzone zurück gebracht.

Die Begebenheiten im Nationalsozialismus, während des 2. Weltkrieges, Auslagerung von 3 Geschäftszweigen, Neuaufbau in Köln eines von Bomben verwüsteten und Kriegsbanden zerstörten Firmengeländes, in dem sofort nach Kriegsende erneut produziert wurde, ist eine überwältigende Geschichte.

Dr. Dunkel hat das Buch, in dem die Firmengeschichte von 1850 bis 1966 fast minutiös aufgeschrieben ist, auch mit der Lebensgeschichte aller Mitarbeiter alleine verfaßt. So spannend, dass ich als Nichtfachfrau das Buch wie einem Kriminalroman gelesen habe. Als Dokument der Leistung dieses Mannes ist zu erwähnen, dass der bereinigte Konzerngewinn von 1951 bis 1966 über 50 Millionen betrug (aus seinem Buch) und Amerika hätte seine Mondlandung ohne ihn und seine hervorragenden Wissenschaftler und Werksangehörigen zu dem Zeitpunkt nicht realisieren können.

 

Firmenfusionen, neue Gesellschafterkonstellationen und ein weltweites Engagement bis zu seinem 80.Geburtstag. Dann der nicht vorhersehbare Schlag !

Der 80. Geburtstag wird eine Woche lang mit der Familie und Freunden ausgiebig gefeiert, dann der

Schlaganfall und seine Überwindung:

Rechtsseitige komplette Lähmung des Armes und Beines. Schwere Durchblutungsstörungen des Gehirns mit geistiger Orientierungslosigkeit. Nach sechs Wochen Krankenhausaufenthalt werde ich gebeten die physiotherapeutische Behandlung im Hause des Patienten zu übernehmen. Ein schwerer, fast aussichtsloser Fall. Doch der Patient macht einen großen Eindruck auf mich. Nie zuvor hatte ich einen Gelähmten erlebt, der kein Wort der Klage über die Lippen brachte, statt dessen wurden stolz die zurück eroberten Bewegungen des Fußes vorgeführt. Außerdem berichtete die Ehefrau, der der Zustand ihres Ehemannes sehr nahe ging: „Mein Mann war so klug, daß ich niemals in eine Enzyklopädie schauen mußte.“ Dem Wunsch wird entsprochen. Viermal wöchentlich von der Eifel auf die Marienburg in Köln. Dem Patienten war nur noch eine Lebenszeit von 6 Monaten vom behandelnden Professor der Inneren Medizin eingeräumt worden.

Die Bewegungstherapie und Atemgymnastik gestaltete sich demnach wenig erfolgversprechend. Eine Durchsicht der verordneten ärztlichen Medikamente ergab eine so starke allgemeine Ruhigstellung, dass Fortschritte nicht zu erwarten waren. Hydergin zur Blutdrucksenkung, ein Digitalispräparat und schwere Psychopharmaka.

In Absprache mit der Ehefrau wurden die Medikamente stufenweise durch potenzierte Naturstoffe ersetzt und die chemisch-synthetischen Verordnungen nur zur Notfalltherapie bereit gehalten.

Jetzt vollzog sich ein unvorstellbarer Wandel, auch in der geistigen Präsenz des Patienten, aber es stellten sich schwere Depressionen ein. Der Patient äußerte den Wunsch sterben zu wollen. Hier setzten unsere psychotherapeutischen Gespräche ein - mit vollem Erfolg! Dr. Dunkel entdeckte seine großartigen, geistigen Fähigkeiten wieder und sah eine Chance verlorenes Führungsterrain zurück zu erobern.


Achtung Hygiene.

Der Patient, der bis zu seinem Schlaganfall gesund und unabhängig gewesen war, mit Menschen um sich herum, die ihm jeden Wunsch von den Augen ablasen und seinen Anweisungen entsprechend handelten, war das erste Mal in seinem Leben abhängig, auf andere Menschen angewiesen. Es muß ihn schrecklich getroffen haben, dass er erleben mußte, dass seine Hilflosigkeit ausgenutzt wurde, er wiederholt bitten musste oder seine Anweisungen einfach vergessen wurden. Selbst das Reinigungspersonal erlaubte sich Schlampereien, so dass er sich beinahe eine Lungenentzündung im eigenen Schlafzimmer zugezogen hätte. Nach 2 Wochen Therapie der Bronchitis ohne Erfolg entdeckte ich dicke Staubwolken unter seinem Bett. Es wirkt keine Arznei wenn der Mensch Nacht für Nacht massiv Staub mit den darin befindlichen Schimmelpilzen und Bakterien einatmen muß! Damals war mir bereits als Verursacherprogramm die Erregerbelastung aus verdeckten Standorten in Wohnräumen bekannt. Als der Patient sich selbst überzeugt hatte, lautete seine entsetzte Bemerkung: “ 5 Weiber habe ich hier im Hause, die mich derart verkommen lassen!“ Generalreinigung.

Eine Woche später war die schwere Bronchitis mit Husten Tag und Nacht verschwunden.

Wann immer neue Verzweiflung aufbrach, sprachen wir über Gott und die Welt. Die intellektuellen Fähigkeiten wurden durch die Verordnung richtiger Arzneimittel zurück erobert. Das empfand der Patient als größten Fortschritt und bereitete ihm eine tiefe Befriedigung. Als einem Spiegel-Redakteur die Lehre Darwins Anlass zur Hähme gab, konterte G. : „Für seine Zeit war die Leistung Darwins überragend. Die Leistung dieses großartigen Gelehrten derart zu zerfleddern ist Leichenschändung!“ Der Patient konnte sich inzwischen im Hause mit Fahrwagen frei bewegen.

Bett und Haus verlassen.

Es kam der Tag an dem eine private Sekretärin engagiert wurde, einen Monat später ließ sich Dr. Dunkel von seinem Fahrer ins Geschäft fahren und arbeitete sich in die aktuellen Angelegenheiten wieder ein. Er ging jetzt mit zwei Krücken und Begleitperson. Wir kauften gemeinsam mehrere neue Schuhe ein, da ich über Gang und Standfestigkeit mit entscheiden sollte. Während der gesamten Zeit wurde immer wieder ein Rezept über potenzierte Naturstoffe für die Gehirnareale verordnet, die den rechten Arm versorgen. Endlich konnte der Patient Daumen und kleinen Finger willentlich bewegen. Leider verschwand das Phänomen nach einigen Wochen in der Versenkung und tauchte auch nicht wieder auf. Unmittelbar nach dem Schlaganfall hätte mit den beiden Homöopathika 10 und 11 behandelt werden müssen um die Gehirndurchblutung neu zu aktivieren. Der Patient lernte mit der linken Hand zu schreiben.

Trotzdem: Im Herbst 1981 hatte er den Nachdruck seines Buches „Erinnerungen aus meinem Leben“, Zeitraum von 1898 bis 1940 redigiert, um die Briefe bis 1940 erweitert und in den Druck gegeben. (aus Vorwort zum Nachdruck: „Sachlich sind keine Änderungen vorgenommen worden, auch die Druckfehler wurden beibehalten“.) Das Buch liegt der Autorin vor und wird für die Allgemeinbildung als Lektüre empfohlen.

Das erste Mal war es gelungen Schädigungen des Gehirns sicher zu heilen. Demnach kann auch DEMENZ im Frühstadium mit dem angewandtem Arzneimittel heilbar sein.


DER GOTTESBEWEIS - ULTIMA RATIO

Erneut aufflackernde Depressionen. Ein Familienfest, Dr. Dunkel alleine im Haus: „ Sie sind alle in der Kirche, es sind zwar alles keine Christen, aber eingetragene Kirchenmitglieder! Ich bin Atheist, mit dem Tod ist mein Leben beendet!“ Erschrecken auf meiner Seite. Sein Leben ohne Perspektive, so waren die aufflackernden Depressionen erklärbar. „Gott ist existent!“ wandte ich ein. „Ich finde Sie ja sehr liebenswert, aber wenn Sie mir mit dem Unsinn kommen, will ich mich nicht mehr von Ihnen behandeln lassen.“ „ Dunkelchen, wenn Sie schon meinen, die Existenz Gottes sei unbeweisbar, dann ist folgerichtig, dass auch die Nichtexistenz Gottes unbeweisbar bleibt!

Bedenken Sie diese ungeheueren Leistungen, mit denen Sie Menschen weltweit Brot und Arbeit gegeben haben, den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt unvorstellbar vorangetrieben haben, woher kommen diese Fähigkeiten, woher diese außergewöhnliche Energie, diese Liebe und Treue eines so langen Menschenlebens? Diese geistige Leistung soll nur materieller Natur sein?

Woher kommt diese Energie, wohin geht sie wenn die materielle Substanz den Dienst quittiert? Stellen Sie sich vor, Ihre Überzeugung ist ein Irrtum, sie hat kein naturwissenschaftliches Fundament und dann steht Ihr Geist neben dem Körper und braucht eine Heimat. Sie haben so sehr für andere Menschen gelebt, dass Sie sich niemals bisher die Zeit genommen haben, über die ewige Existenz Ihres Geistes nachzudenken und woher er kommt und wohin er geht. Bitte denken Sie darüber nach, sie könnten irren und damit die Chance zur Integration in Gott vertun. In zwei Monaten frage ich nach.“

Dann die überwältigende Antwort: „Ich bin zu dem Schluss gekommen, es muß einen allmächtigen Geist der Ordnung geben. In der gesamten Zeit des Entstehens und der Existenz der uns bekannten

Schöpfung hat es niemals und an keinem Ort ein CHAOS gegeben.“

Der ganze Mensch war wieder geboren.


Den Fallstricken mit Musik begegnen.

In Abständen versagte selbst das gesunde Bein und der Patient fiel zu Boden mit den Folgen von Verstauchung, Muskelzerrung und Gelenkschmerzen.

Wir gingen zur Bodengymnastik über. Immer ein großer Fortschritt, wenn der Mensch sich vom Boden zu seiner freien Größe erheben kann. Dann war nach weiteren 12 Monaten das Repertoire der Übungsvielfalt wieder erschöpft, zumal die Eigenbeweglichkeit des Armes auch mit Bobath nicht zurück gewonnen werden konnte. Das Gehtraining wurde von mir zur Abwechslung mit Gesang begleitet, worauf hin Dr. Dunkel entrüstet konterte: „ Ich bin völlig unmusikalisch. Als ich 8 Jahre alt war und im Knabenchor falsch gesungen habe, hat mir der Musiklehrer bescheinigt, dass ich unmusikalisch sei und mich aus dem Chor entlassen. Wenn mir später eine Frau das Tanzen beibringen wollte, bin ich ihr solange über die Füße gestolpert bis jede entnervt aufgab .“ Aber ich wusste, es gibt keine unmusikalischen Menschen, also sang ich bei den Gehübungen die alten, bekannten Volksweisen. Zunehmend gefielen Dr. Dunkel. diese heiteren Lieder und rhythmischen Schritte. Er konnte jetzt bereits ohne Hilfen gehen, nur außerhalb des Hauses wurde eine Spazierstock mitgenommen. Dann brauchte ich plötzlich einen Sessel, als der Patient laut schmetternd das Lied sang: “Ich hat einen Kameraden, einen Bessern findst Du nit, die Trommel schlug zum Streite, er ging an meiner Seite im gleichen Schritt und Tritt, im gleichen Schritt und Tritt!“ und dabei durch sein Schlafzimmer marschierte, vollkommen rhythmisch exakt in Schritt und Tritt!

Ein sagenhaftes Ergebnis und es blieb erhalten.

Brief vom 22.12.1980 an Frau Anneliese Lühr-Lehrs, (identisch mit Lucht-Lehrs) - insgesamt 8 Briefe und 5 Karten von 1980 bis 1985.

 

Ein waghalsiges Exempel wird statuiert im April 1982.

Nach 2 Jahren wollte die Krankenkasse die Erstattungen reduzieren. Zu einem Termin bei der Central mußte ich Dr. Dunkel begleiten. Eine breite, hohe Treppe in dem historischen Gebäude lag beim Betreten des Gebäudes vor uns. Kein Aufzug! Die Treppe steil, 8 Meter breit, 10 Meter hoch und mit ungewohnt hohen Stufen. Hinauf ging es ja noch einigermaßen sicher, da ich neben ihm ging. Dann die Unterredung, der ich nicht beiwohnte. 30 Minuten später verließ er siegesgewohnt den Besprechungsraum und ließ sich beim Herabsteigen auf der Treppe nicht anfassen, auch das Geländer war tabu. Sein Gehstock und er, ich zitternd einige Stufen vor ihm, falls er doch die steile, hohe Treppe hinunter fallen sollte. Eine Unregelmäßigkeit und ich fasste seinen Arm, er schüttelte mich ab und kommentierte: „Wer mir hilft ist mein Feind!“ Er hat es tatsächlich mit ein paar Knicksen, bei denen mir der Herzschlag stockte, alleine geschafft. Auf der Rükfahrt brachte ich kein Wort mehr heraus.

Der Walzer, perfekt mit dem ein wenig behinderten Bein !

Erneut war das Übungsprogramm erschöpft. Als nächsten Schritt überlegte ich mir das Tanzen zu wagen. Das Todesdatum war immerhin seit länger als einem Jahr außer Kraft gesetzt. Kaum zu glauben, mit 82 Jahren gelangen diesem Mann die ersten Tanzschritte. Wir haben dann die üblichen Tänze einstudiert bis zum Walzer. Ja, Dr. Dunkel führte letztlich seine Physiotherapeutin im Walzerschritt durch das große, kostbar eingerichtete Wohnzimmer. Plötzlich war der Schallplattenspieler defekt und wurde nicht repariert. Vorbei mit den Tanzübungen -

Der Patient widmete sich jetzt seinen Lebenserinnerungen und der Beschreibung des so erfolgreichen Wiederaufbaus der Firma. Er hatte sie hauptverantwortlich über die Inflation und den 2. Weltkrieg hinweg gebracht. Unvorstellbare Feindschaften und Verluste in Deutschland unter Hitler, wurden durch ihn abgewehrt. In der Nachkriegszeit waren zahlreiche Verhandlungen mit der Besatzungsmacht für den Wiederaufbau zu führen. Die Firmengebäude waren fast komplett zerstört. Neue Gebäude errichten, Gelände kaufen, Übergangslösungen finden, die Produktion neuer Geräte war in der eigenen Firma zu etablieren. Der Verkauf musste organisiert werden. Neue Niederlassungen, neue Käufergruppen in den wichtigsten Staaten der Welt gehen auf seine Initiative zurück. Diese Erfahrungen mussten weiter gegeben werden.

Kostbare Erfahrungen diktierte er in der Firma ab 1980 fast täglich der Sekretärin in die Schreibmaschine und ergänzte sein Buch:  Erinnerungen aus meinem Leben.  Nachdruck 1981.

Beide Bücher sollten jedem Manager und Politiker auf den Nachttisch gelegt werden. Menschen, ihr Fehlverhalten und die Kompensation, die Intelligenz der Chemiker, Physiker, Betriebswirte, Architekten, Verwaltungsangestellte, Sekretärinnen, Lagerverwalter, Buchhalter, aller zur Firma gehörenden Personen, der unbedingte Einsatz, die Treue und Hingabe an die Aufgabe sind großartig beschrieben.


Die Entscheidung für die Verantwortung.

Es war ein angenehmes Verhältnis im Verlauf von 5 Jahren mit Herrn Dr. Dunkel und seiner Ehefrau entstanden. Meine Kinder im Alter von 21 und 22 Jahren wurden eingeladen und gefielen dem Ehepaar so gut, dass sich beide zu einem großen Angebot entschieden: Herr Dr. Dunkel : „Wir bieten Ihnen die Stellung als Gesellschafterin an. In unserem Haus wird die erste Etage frei. Sollten Sie als Mutter und Ihre Kinder einverstanden sein, werden wir Ihre Kinder mit allen Rechten wie unsere eigenen versehen.“

Das Angebot war atemberaubend. Ich erbat mir 8 Tage Bedenkzeit. Für mich als alleinerziehende Mutter mit Unterhaltsaufgabe, beide Kinder im Studium, war das Angebot großartig. Dagegen sprach das schmerzhaft erworbene Wissen über Verrat, Missbrauch, Verlassenheit, der mörderischen Tarnung des Bösen in Gestalt des Gutmenschen. So viele Schicksale von Patienten waren miterlebt worden. Woher kommen die selbstmörderischen Verhaltensweisen? Seit 1978 arbeitete ich an der Identifikation der mikrobiologischen Umweltkeime, die den Menschen unter ungünstigen Bedingungen besiedeln.


Die Einsicht, dass auch das Gehirn betroffen sein könnte, entstand durch die Begegnung mit Herrn Professor Dr. med. Hans Rieth. Der bekannte Facharzt für Pilzerkrankungen kämpfte für die Minimierung der krankheitserregenden Eigenschaften, die durch Umweltpilze verursacht werden. Pilze, aus der Umwelt kommend, gelangen mit der Atemluft in die Atemwege und den Darmtrakt.


Sie verursachen latente, oft chronische Funktionsänderungen und Organstörungen durch MYKOTOXINE.

Also konnte auch das Gehirn betroffen sein. Wahrnehmungs-, Denkfehler und Charakteränderungen waren auf diesem Wege vorprogrammiert. Professor Dr. med. H. Seeliger, 1981 Georg Thieme-Verlag: Diagnostik pathogener Pilze des Menschen und seiner Umwelt, S. 194: „Obwohl der Hirnbefall im Vordergrund steht, kann sich der Pilz in der Lunge absiedeln. Da er aber keine spezifischen Symptome verursacht, ist die Infektion n u r durch Erregerdiagnose abzuklären.“ Hyphomyceten als Ereger von Systemmykosen ! Die latente Infektion und Vergiftung des menschlichen Gehirns durch Pilze ist wissenschaftlich durch Untersuchungen vieler Fachärzte seit mindestens 30 Jahren gesichert. Leider oft erst nach dem Tode der Patienten diagnostiziert.

 

Welchen Schutz gibt es und wo sind die Schutz- und Heilmittel?

Meine wundervollen, so begabten und derart gefährdeten Kinder standen auf der anderen Waagschale. Das große Vermögen hatte auch meinen Patienten in seiner Krankheit nicht geschützt und nun erlebte ich seine Einsamkeit mit. Ärzten unterlaufen diagnostische und therapeutische Fehler. Seit 1970 durfte ich in diesen Fällen Patienten in der eigenen Praxis wieder zur Eigenheilung verhelfen. Über mehrere Jahre waren Befunde antibiotikaresistenter Pilze und Bakterien von Mikrobiologen für Patienten der eigenen Praxis erhoben worden. Ab 1985 lag auch eine aussagekräftige Befundermittlung für meine Patienten vor.

Zum Entscheidungszeitpunkt 1984 konnte ich mich auf die wissenschaftlichen Forschungen der Fachärzte und eine umfangreiche Literatur stützen. Vielleicht waren auch die Menschen, die ich geliebt hatte, durch Toxine aus Mikroben gestorben

Dann hatte ich entschieden: „Ich muss zuerst wissen weshalb sich Menschen umbringen, obwohl ihr erklärter Wille das Gegenteil, die Selbstverwirklichung ist.“ das war meine Antwort, einfacher: „ Ich muss zuerst wissen warum sich Menschen umbringen und umbringen lassen, ohne es zu wollen!“

Die reale Chance, die Heilmittel gegen die Zerstörung und Entartung des menschlichen Körpers zu suchen und zu finden, war jedes Opfer wert.

Dr. Dunkel's kurzer Kommentar:

Wenn sie es wissen, dann wenden sie sich an die GAEDE – STIFTUNG !“

Der gemeinsame Weg trennte sich von dem Zeitpunkt an. Nach einer neuerlichen akuten Infektion fiel eine Entscheidung im Mai 1984:

Es gibt keine Aufgaben mehr für mich. Sie müssen mir jetzt versprechen mich nicht mehr zu behandeln. Mit Ihrer Therapie werde ich 105 Jahre alt, ich will aber nicht mehr leben !“

Es wird mir bis an mein Lebensende eine schmerzliche Erinnerung bleiben, aber ich musste seinen Entschluss akzeptieren, erbat mir aber, ihn regelmäßig besuchen zu dürfen, da ich ihn nun in einer nicht abschätzbaren Gefahr wusste.

Wir haben noch einige Briefe gewechselt, dann im April 1985 die Mitteilung Dr. Dunkel liegt im Krankenhaus. Mein Besuch im Antoniushospital einen Tag später lehrte mich das neuerliche Entsetzen über meine Mitmenschen. Noch einmal durfte ich Dr. Dunkel entscheidend helfen!

Ihnen und mir möchte ich diese Art zu sterben, alleine und verlassen, ohne den Willen des Sterbenden zu respektieren, ersparen. Seit diesem Erlebnis verstehe ich die immer noch abgrundtiefe Entfernung zwischen immensem materiellem Besitztum, geistiger Größe, der Dummheit und vermeintlicher Armut.


Das letzte Wort, das ich aus dem Munde des sterbenden Dr. Dunkel gehört habe war „DANKE !“


Es ist mir ein kostbarer Schatz in meiner Seele.

 

DIE THERAPIE ab Mai 1979 auszugsweise:

Anmerkung: Die Patienten meiner Praxis waren jahrelang erfolgreich neben den chemisch-synthetischen Medikamenten mit homöopathischen Arzneimitteln behandelt worden. Erfahrungsgemäß mussten oft mehrere Hochpotenzen gegeben werden um die Reaktionen des Zentralen Nervensystems zu aktivieren.

Diese Art der Behandlung widerspricht der „Klassischen Homöopathie“. Patienten im Endstadium der Krankheit profitierten jedoch immer von der Wiederbelebung der Gehirnfunktionen, auch wenn mehrere

Hochpotenzen, entsprechend den Regulationsstörungen ausgesucht, eingenommen wurden. Wir haben auf diese Weise schwerste Schmerzen und Bewegungssperren vieler Arten wesentlich gelindert, das Leben verlängert und dem Patienten zu mehr Aktivität und geistiger Klarheit bis kurz vor seinem Tode verholfen!

10.05.1979

Viscum album   D 30
Cactus grandiflorus   D 30
Kalium carbonbicum   D 30

H E R Z – K R E I S L A U F
 
als Mischung 2x1 Plastik-Teelöffel täglich

09.08.1979

Causticum Hahnemanns   LM 12
Papaver somniferum   LM 18 (Opium)
Cuprum metallicum C 200 und
Hyoscyamus C 200 je 5 Globuli auf die Zunge gegeben

Muskellähmung
Hypertonie (Bluthochdruck)
Sauerstoffversorgung
Leberfunktion, Gehirn

06.11.1979

Cactus grandiflorus   LM 12
Phosphorus   LM 12
Sulfur   LM 18

Herz-Kreislauf   mittags 10 Tropfen
Gehirnstoffwechselstörungen morgens 10 Tropfen
Herzstärkung, Entgiftung abends 10 Tropfen

16.11.1979

Causticum Hahnem.   LM 18
Phosphorus   D 12
Sulfur   D 10
Digitalis   D 6

Muskelentzündung   abends 6 Tropfen
Gehirnstoffwechsel   2x1 Tablette
Herzstärkung, Entgiftung   2x1 Tablette
Herzstärkung, Entgiftung   4x1 Tablette

21.07.1980

Kalium carbonicum   LM 12
Glonoinum   LM 18
Cor-Myocrat

Schwäche, Nierenregulation   morgens 10 Tropfen
Gehirndurchblutung   mittags 10 Tr.
Herz-Kreislauf-Komplex   3x2 Teelöffel

18.12.1980

Kytta-Sedativ-Kräuter-Komplex

zum Schlafen   4 Dragees

Das Arzneimittel zur Regeneration der geistigen Fähigkeiten wird einer späteren Veröffentlichung vorbehalten, da ein sehr umfangreiches Wissen und Erfahrung Vorraussetzung für die Anwendung sind.


 

Zitat auszugsweise aus der Rede Ende April 1945 aus dem Buch:   Dr. Manfred Dunkel,   E. Leybold's Nachfolger von 1850 - 1966


„Unser Volk wird Generationen brauchen, um den Makel abzuwaschen, der auf ihm lastet, weil es bedingungslos einer Regierung gefolgt ist, die systematisch den Krieg und die Unterdrückung anderer Völker vorbereitete, und weil es für diese Regierung in den Tod ging, als diese sich mächtig genug fühlte, anderen Gewalt anzutun.“....

„Wir werden aus dieser Verstrickung nur herausfinden, wenn wir wieder lernen, die eigene persönliche Freiheit und die unserer Mitmenschen als höchstes Gut zu achten. ....

Sie taten es letztlich , um persönliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden .... Sie alle stuften ihr persönliches Wohlergehen höher ein als das ideale Gut der persönlichen Freiheit. ....

Wir sind gefallen, weil wir die Achtung vor der Würde unserer Mitmenschen verloren haben, und wir müssen uns des tiefen Gleichnisses bewußt sein, dass Gott die Menschen nach einem Bilde schuf und dass mangelnde Ehrfurcht vor den Menschen auch Mangel an Ehrfurcht vor Gott ist.“




Wir durften Ihnen einen Beweis vorlegen.


Bad Münstereifel, den 20. 09. 2012          Anneliese Lühr-Lehrs

Die Fotos sind Eigentum der Autorin.