A. Lühr-Lehrs

zurück zur
Heimseite

KREBS der Lymphknoten und die spät erhobene MIKROPILZDIAGNOSE !


Übersicht:


Fallbeschreibung

Frau Katharina Müller, geb. 30.10.1894. In Erfüllung ihres Auftrages.

In der Umwelt des Menschen sind Mikropilze die vorherrschenden Lebewesen, Pflanzen, nur mit dem Mikroskop zu sehen, oder auf speziellen Nährböden. Da sie kein Chlorophyll aufbauen können, müssen sie zum großen Teil als Parasiten leben. Wir nehmen sie täglich mit der Atemluft und Nahrung auf. Wenn die Immunorgane in Haut und Schleimhaut nicht mehr regelrecht arbeiten, gelingt es den Mikropilzen Haut und Schleimhaut zu durchwandern und im menschlichen Körper nach Schwachstellen zu suchen. Eine Reihe der Penicillium-, Aspergillus-. Mucor- und Hefepilze gibt dabei krebsauslösende Gifte an den Körper ab. Aber auch Hautpilze können auf Umwegen Verursacher von Krebs werden. In der Krebsvorsorge ist entscheidend, daß Mikropilze früh genug gesucht und gefunden werden. Bei vorliegender Positivdiagnose müssen sie mit zielgerichteter Therapie über die Immunorgane wieder aus dem Köper ausgeschieden werden. Wie auch heute noch in den meisten Fällen wurde die Diagnostik im dokumentierten Fall viel zu spät durchgeführt. Frau Katharina Müller hat mich gebeten, Ihr Schicksal zu veröffentlichen, um Menschenleben zu retten. Alle Befunde und Fotos sind Eigentum der Naturarztpraxis A.Lühr-Lehrs, in der die Patientin von 1973 bis kurz vor ihrem Ableben 1987 betreut wurde.

Anamnese : Behandlungsbeginn 30.07.1973. Die Patientin leidet seit 17 Jahren an einer schweren, chronischen Bronchitis mit Husten Tag und Nacht bis zum Erbrechen. Wahrscheinlich ausgelöst durch ihre Arbeiten im Nachkriegsdeutschland als Dolmetscherin für Englisch und Französisch bei der englischen Besatzungsmacht. Sie berichtet von ihrer Arbeit in schlecht belüfteten, kalten Räumen mit staubigen Akten. Bereits während ihren Übersetzungsarbeiten wurde der Husten nur durch Trinken von warmen Tee gebessert. Sie hatte in den folgenden Jahren immer eine Thermoskanne mit heißem Tee bei sich.

Alle therapeutischen Versuche hatten bisher keine bleibende Wirkung gebracht.

THERAPIE: Psorinum LM 12 abends 5 Tropfen und mehrere D-Potenzen, sowie Ephedra-Strath

Innerhalb von 2 Monaten starke Besserung, die unter wechselnden homöopathischen Arzneimitteln anhält.

Therapeutischer Verlauf bis 1981: Die Patientin, 79 jährig, bleibt in Behandlung, da sich mit fast vollständiger Beseitigung des Hustens wechselnde Beschwerden leichterer Art einstellen: Ekzem der rechten Leiste, des Halses und der Finger. Leichtere Rückenschmerzen, Schultergelenkentzündung rechts, Diarrhoe, Kreuzbeinschmerzen, messerscharfe Hüftgelenkschmerzen, anfallsweise Gehörverlust. Zwischenzeitlich auch erneut Hustenattacken. Sämtliche Beschwerden konnten mit homöopathischen Arzneimitteln behandelt werden. Im April 1981 klagt die Patientin über einen schmerzenden, verhärteten Lymphknoten in der rechten Leiste.Da keine Besserung unter homöopathischer Therapie eintritt, Überweisung in die Universitätsklinik Köln, siehe Befund vom 05.03.1986 der Medizinischen Universitätsklinik II, Köln.

Bitte klicken für größere Ansicht.

Katharina Müller, Sommer 1986

Die Ärzte der Universitätsklinik waren über die bisherige HOMÖOTHERAPIE unterrichtet und verzichteten in Absprache mit der Patientin auf ZYTOSTATIKA. Die Patientin, inzwischen 87 Jahre alt, wünschte in der bewährten Art weiter behandelt zu werden, Sie erholte sich vollständig, versorgte sich selbstständig, unternahm regelmäßig Reisen und las morgendlich eine französische Zeitung.

Das Auftreten von Fußnagelpilzen veranlaßte die erste Stuhluntersuchung 1984. Es wuchs Aspergillus niger, ein hochpathogener Pilz. Da jetzt die Patientin über schwere Rückenschmerzen klagte wurden weitere Kulturen aus den morgendlichen Darmausscheidungen angelegt und an Herrn Professor Dr. med. H. Rieth zur Diagnostik geschickt. Die Befunde waren eindeutig pathogen, siehe Berichte vom 08.04.und 2.12.1984

Die diagnostizierten Mikropilze sind Hautpilze, Hefe- und Schimmelpilze, die bei längerem Befall zu Krebs führen können. Vielleicht waren die Mikropilze von der Lunge aus gewandert. Mit einer mykologischen Diagnostik der Bronchialausscheidungen zu Beginn der Bronchitis und der ANTIMYKOTISCHEN IMMUNTHERAPIE hätte diese Krebserkrankung wahrscheinlich vermieden werden können !

Trotz bestem Allgemeinbefinden und Schmerzfreiheit kam es 1985 zu neuen Lymphknotenwucherungen, die zu erheblichen Durchblutungsstörungen des Armes führten und in der Strahlentherapeutischen Klinik der Universitätsklinik zu Köln beseitigt werden konnten, siehe Bericht vom 03.11.1986 Die Patientin blieb bis 6 Monate vor ihrem Ableben im November 1987 im Alter von 93 Jahren in einem bemerkenswert guten und stabilen Zustand. Immer freundlich, hoffnungsvoll, gütig und hilfsbereit leidenden Mitmenschen gegenüber, bis zuletzt. Ein starker, geistvoller Mensch !

Gesamtkosten von 1973 - 1987 einschließlich der Medikamente aus der Praxis ca. 8.000,00 DM

Bitte klicken für größere Ansicht.

Befunde von H. Rieth vom 02.12.1984 und 08.04.1985

Bitte klicken für größere Ansicht.


Bitte klicken für größere Ansicht.



Bilder: Lymphknotengeschwulste, Pilze aus Faeces

Bitte klicken für größere Ansicht.
Lymphknotengeschwulst
Bitte klicken für größere Ansicht.
Mucor spec., Candida albicans
Bitte klicken für größere Ansicht.
Bitte klicken für größere Ansicht.
Aspergillus niger, Candida albicans
Bitte klicken für größere Ansicht.
Bitte klicken für größere Ansicht.
Aspergillus fumigatus



Befund der MEDIZINISCHEN UNIVERSITÄTSKLINIK II KÖLN vom 05.03.1986

Bitte klicken für größere Ansicht.

Befund der STRAHLENTHERAPEUTISCHEN KLINIK der UNIVERSITÄT ZU KÖLN vom 03.11.1986

Bitte klicken für größere Ansicht.



Professor Dr. med. Dr. med. vet. h.c. HANS RIETH ( 1914 - 1994 )

Einer der größten Ärzte des vorigen Jahrhunderts. Präsident, Schatzmeister und Vorstandsmitglied in der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft, Redakteur, Hauptschriftleiter und Herausgeber zahlreicher Zeitschriften und Bücher. Hans Rieth hat etwa 200 Doktoranden in ihrer mykologischen Ausbildung unterstützt und für zahlreiche Patienten über 30 Jahre die mykologische Diagnostik durchgeführt.
Professor C. Schirren: "Seine Tätigkeit in der ärztlichen Fortbildung war beispielhaft. Sein Einsatz unbeschreiblich..." (aus: hautnah 1/1994).
- Ein großer Freund und Wohltäter der Menschen, bis in unsere Zeit!

(Bitte klicken für größere Ansicht.)

Rechts:

Hans Rieth
Universitäts-Hautklinik Hamburg-Eppendorf und Hospital Amazónico "Albert Schweitzer", Pucallpa, Peru

(Foto: R. Jasmer, Bremen,
Gallery of Contemporary Noted Mycologists)


Links:

Bei der mykologischen Arbeit im Labor der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf

(Bitte klicken für größere Ansicht.)

Bitte klicken für größere Ansicht.


Bitte klicken für größere Ansicht.